Veranstaltungen

 

Altern als verantwortungsethische Herausforderung


Paneldiskussion

Datum: Montag, 12. Juli 2010 18 Uhr

Ort: wird zeitnah im Internet bekannt gegeben

Anmeldung: Ursula Sanders, KWI Essen, Tel. 0201/7204154


Teilnehmer: Klaus Feldmann (Hannover), Petra Gehring (Darmstadt), Ludger Heidbrink (KWI, Essen), Matthias Kamann (Die Welt, Berlin), Thomas Macho (Berlin)


Die vom Center for Responsibility Research (CRR) am KWI veranstaltete Paneldiskussion bildet den Abschluss der Ringveranstaltung "Die alternde Gesellschaft - Herausforderungen und Chancen" des Wissenschaftsforum Ruhr, ein Projekt der Kulturhauptstadt Europas RUHR. 2010, gefördert von der Stiftung Mercator und dem Verein Pro Ruhrgebiet


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Corporate Social Responsibility – (k)ein Thema für Hochschulen?


Tagung

Datum: 15. Juni 2010

Ort: Philarmonie Essen

Anmeldung: Ursula Sanders, KWI Essen, Tel. 0201/7204154


Seit geraumer Zeit wird verstärkt darüber diskutiert, ob Hochschulen ihrer gesellschaftlichen Verantwortung als öffentliche Wissenschafts- und Bildungseinrichtungen angemessen nachkom¬men. Dies betrifft sowohl Forschung als auch Lehre. Beide Bereiche tragen in unterschiedlicher Weise zur gesellschaftlichen Entwicklung bei und sind deshalb durch unterschiedliche Verant¬wortlichkeiten gekennzeichnet. In diesem Zusammenhang taucht in jüngster Zeit häufiger der Begriff der „Corporate Social Re¬sponsibility“ (CSR) auf, der bisher vor allem für die gesellschaftliche Verantwortung von Unter¬nehmen verwendet worden ist. Das Ziel des Workshops besteht darin, das Für und Wider der Anwendung von CSR-Prinzipien auf Hochschulen in einer Expertenrunde zu diskutieren. Wie lässt sich die gesellschaftliche Ver¬antwortung in Lehre und Forschung gewährleisten? Worin bestehen die wichtigsten gesellschaft¬lichen Handlungsfelder von Hochschulen? In welcher Form können und wollen Hochschulen als „Corporate Citizen“ bürgerschaftliche und politische Aufgaben übernehmen? Welche Aktivitäten entfalten Hochschulen bereits in diesem Bereich? Welche sozialen Kompetenzen müssen den Studierenden vermittelt werden?


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Veranstaltungsrückblick


Perspektiven der Konsumentenverantwortung. Wie viel Moral braucht der Konsum?


Vortrag

Referentin: Imke Schmidt (KWI)

Moderation: Ludger Heidbrink (KWI)

Datum: Dienstag, 26. Januar 2010 18 Uhr

Ort: KWI Essen


Der Klimawandel, prekäre Sozialverhältnisse und sich verselbstständigende Finanzmärkte haben zu einer Situation geführt, in der wirtschaftliches Handeln zunehmend moralisch hinterfragt wird. Wir interessieren uns zunehmend für die sozialen und ökologischen Bedingungen, unter denen die Waren, die wir täglich kaufen, hergestellt werden. Allerdings verändern wir unsere eigenen Konsumgewohnheiten nur zögerlich, obwohl wir wissen, dass sie langfristig Umwelt und Menschheit schaden. Der Grund liegt nicht nur in der räumlichen und zeitlichen Distanz zwischen Konsumentscheidungen und ihren Auswirkungen, sondern auch in strukturellen Problemen des marktwirtschaftlichen Systems. Fehlende Information und Transparenz stehen beispielsweise moralisch vernünftigen Entscheidungen entgegen. Verantwortlicher Konsum wird sich deshalb nur dann durchsetzen können, wenn Akteure aus Staat, Wirtschaft und Zivilgesellschaft gemeinsam die Marktwirtschaft umbauen.


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Unternehmerische Verantwortung und die Rolle der Konsumenten


Vortrag 

Referent: Michael S. Aßländer (Kassel)
Datum: 8. Dezember 2009 19.00 Uhr
Ort: KWI Essen


Die Wirtschaftskrise, der Klimawandel und die größer werdende soziale Ungleichheit sind globale Herausforderungen für die heutigen Gesellschaften und machen einen nachhaltigen Umbau der Marktwirtschaft erforderlich. Welche Rolle spielen hierbei Unternehmen und Konsumenten? Und wie muss sich die Wirtschaft verändern, wenn Zusammenarbeit und offene Informationsflüsse zur Voraussetzung für wirtschaftlichen Erfolg werden? Über diese Fragen spricht der Wirtschaftsethiker Michael S. Aßländer von der Universität Kassel auf Einladung des Center for Responsibility Research (CRR) am Kulturwissenschaftlichen Institut Essen (KWI).



Unternehmen und Konsumenten auf dem Weg zu nachhaltigen Kooperationen?


Datum: 8./9. Dezember 2009
Ort: KWI Essen

Anmeldung: Ursula Sanders, KWI Essen, Tel. 0201/7204154


Teilnehmer: Prof. Dr. Ludger Heidbrink, Imke Schmidt (Center for Responsibility Research, KWI Essen), Thomas Beschorner (Oldenburg), Karsten Falk (Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW), Christiane Grefe (Die ZEIT), Jörn Lamla (Gießen), Gerd Scholl (Institut für ökologische Wirtschaftsforschung) u.a. 


Angesichts globaler Herausforderungen, die der Klimawandel, soziale Ungleichheiten oder auch die aktuelle Wirtschaftskrise für die heutige Gesellschaft bedeuten, scheint ein nachhaltiger Umbau der Marktwirtschaft erforderlich zu sein. Neu am aktuellen Leitprinzip der Nachhaltigkeit ist, dass sowohl die Verantwortung von Produzenten als auch von Konsumenten Berücksichtigung findet. Das Prinzip der Nachhaltigkeit macht keinen Unterschied zwischen Angebot und Nachfrage, sondern bezieht sich auf den gesamten Produktlebenszyklus von der Herstellung bis zur Entsorgung. Diese Wechselseitigkeit von Angebot und Nachfrage bedeutet neue Herausforderungen für die Marktakteure, da Zusammenarbeit und offene Informationsflüsse zur Voraussetzung für den wirtschaftlichen Erfolg werden. 



Vom Gen zur Ethik - Wissen und Verantwortung in den Biowissenschaften


Tagung

Datum: 10.-13. März 2010
Ort: KWI Essen

Anmeldung: Ursula Sanders, KWI Essen, Tel. 0201/7204154


Teilnehmer: Ludger Heidbrink (Center for Responsibility Research, KWI Essen), Hans Werner Ingensiep (Duisburg-Essen), Franz-Theo Gottwald (Schweisfurth-Stiftung, München), Kristian Köchy (Kassel), Peter Kunzmann (Jena), Staffan Müller-Wille (Exeter) u.a.



Corporate Governance – (k)ein Thema für Hochschulen?


Wie lassen sich Hochschulen so steuern, dass sie nicht nur wirkungsvoll arbeiten, sondern auch ihrer Verantwortung für die Studierenden und gesellschaftliche Aufgaben nachkommen? Mit dieser Frage setzten sich etwa achtzig TeilnehmerInnen aus Wissenschaft, Hochschulmanagement und Ministerien auf der Tagung „Corporate Governance – (k)ein Thema für Hochschulen?“ vom 16. bis 17. November 2009 auseinander, die vom KWI gemeinsam mit der NRW School of Governance der Universität Duisburg-Essen und dem Centrum für Hochschulentwicklung in Gütersloh organisiert worden war. Die Veranstaltung, die mit einem Abendvortrag des Luzerner Rektors Rudolf Stichweh über Verhältnis von Selbstkontrolle und Fremdkontrolle der Hochschulen eröffnet wurde, machte deutlich, dass Managementmodelle aus der Wirtschaft zwar für die Verbesserung interner Entscheidungsabläufe und die effizientere Verwaltung von Mitteln sorgen können, aber nur begrenzte Vorteile für die Reform von Studium, Lehre und Forschung haben. Ein wesentliches Ergebnis lautete: Hochschulen lassen sich nicht wie Unternehmen durch Aufsichtsräte oder Verhaltenskodizes beaufsichtigen und kontrollieren. Vielmehr müssen HochschulmanagerInnen, WissenschaftlerInnen und Studierende durch eine gemeinsame Verantwortungskultur zum Erfolg und zur Wirksamkeit von Lehre und Forschung beitragen.


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Kollaborative Ökonomie? - Zur Evolution kooperativer Märkte


Stehen Phänomene wie Web 2.0 oder soziale Netzwerke für neue Formen der Zusammenar-beit zwischen Wirtschaft und Gesellschaft? Zu dieser Frage veranstaltete das Center for Responsibility Research am KWI unter der Leitung von Ludger Heidbrink und Patrick Linnebach vom 29. bis 30. September 2009 unter dem Titel „Kollaborative Ökonomie“ eine interdisziplinäre Tagung mit TeilnehmerInnen aus Wissenschaft und Praxis. In seinem Eröffnungsvortrag wies der Mannheimer Soziologe Johannes Berger auf die Risiken vertrauensvoller Kooperationen hin und erinnerte an die Leistungen des marktwirtschaftlichen Konkurrenzprinzips. Die Tagung bestätigte Bergers These, dass ökonomische Prozesse zwar in wachsendem Maß durch soziale Interaktionen zwischen Marktteilnehmern geprägt sind, dennoch aber nicht von einer „kollaborativen Marktwirtschaft“ die Rede sein kann. Das Ergebnis der Tagung lautet: Zusammenarbeit in Gestalt von Partnerschaften, Netzwerken und Allianzen wird wichtiger, ohne dass der Wettbewerb und die Erzeugung von Mehrwert an Bedeutung verlieren.


Unternehmenskultur und regionale Einbettung. Der Einfluss der Region auf die gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen


Vortrag 

Referenten: Björn Ahaus, Patrick Linnebach, Prof. Dr. Ludger Heidbrink

Datum: 16. Juni 2009 18.15 Uhr

Ort: KWI Essen


Kommerzialisierung der Moral - wie viel Vermarktung verträgt die Ethik?


Vortrag

Referent: Prof. Dr. Ludger Heidbrink

Datum: 5. Mai 2009 18.15 Uhr

Ort: KWI Essen


Die Veranstaltung entfällt.



Klimaverantwortung als Verteilungsproblem



Wer trägt die Verantwortung für die Minderung der klimaschädlichen Treibhausgasemissionen? Und können die Industrieländer zur Verantwortung gezogen werden, wenn ihre gegenwärtigen Bewohner keine Schuld an den Klimasünden ihrer Vorfahren trifft und diese zudem weitgehend unwissentlich begangen wurden? Über diese Fragen sprach der Düsseldorf Philosoph Dieter Birnbacher in einem Vortrag im Kulturwissenschaftlichen Institut Essen am 2. März 2009. Mehr zu diesem Thema erfahren Sie in einem Interview des Westdeutschen Rundfunks mit Professor Birnbacher.


Gründung des "Netzwerkes Verantwortung Ruhr"

Über "CSR in der Ruhr-Region - Perspektiven und Kooperationen" diskutierten 30 Experten aus Wissenschaft, Politik, Gesellschaft und Wirtschaft bei einem Workshop des CRR unter der Leitung von Ulrich Cichy (MWME), Ludger Heidbrink (KWI) und Wolfgang Stark (Universität Duisburg-Essen) am 20. Januar 2009 am KWI. Die Einbindung sozialer Verantwortung in die Unternehmenspraxis und das gesellschaftliche Umfeld stellt eine große Herausforderung sowohl für die Unternehmen als auch für die Wissenschaft dar. Für einen erfolgreichen Brückenschlag zwischen wissenschaftlicher Forschung und betrieblicher Praxis bietet sich die Ruhr-Region in geradezu idealer Weise an: Sie vereint im Zuge des nachhaltigen Strukturwandels bedeutende mittelständische und große Unternehmen, gesellschaftliche Akteure sowie die an ihren Universitäten thematisch relevante Forschung. Zur gemeinsamen Kooperation soll jetzt als Plattform das "Netzwerk Verantwortung Ruhr" gegründet werden.


Trotz geschärften Bewusstseins haben Verbraucher ihre grundlegenden Konsumgewohnheiten kaum verändert



Unter dem Titel "Grenzen der Konsumentengewohnheiten. Wie moralisch ist der Verbraucher?" hat das CRR am KWI unter der Leitung von Ludger Heidbrink und Imke Schmidt am 3. Dezember 2008 ein Expertengespräch mit Vertretern aus Wissenschaft Publizistik und Wirtschaft veranstaltet. Diskutiert wurde die Diskrepanz zwischen der Einsicht in nachhaltigen Konsum und dem tatsächlichen Kaufverhalten von Verbrauchern. Als Ursachen hierfür wurden vor allem der Mangel an relevanten Informationen und fehlende Handlungsspielräume ausgemacht. Fazit: Nicht allein der Konsument sollte für mehr Nachhaltigkeit verantwortlich gemacht werden, sondern ebenso die Politik und Unternehmen.


Neugegründetes Center for Responsibility Research (CRR) mit einer Feier im KWI eröffnet




Der Direktor des CRR, Ludger Heidbrink, wies in seiner Eröffnungsrede am 23.10.08 darauf hin, dass durch die jüngste Finanzkrise Fragen nach Verantwortung, Vertrauen und Moral in Zukunft an Bedeutung gewinnen werden. Der Münsteraner Philosoph Kurt Bayertz machte in seinem Eröffnungsvortrag deutlich, dass Verantwortung nicht nur auf persönliche Aufrichtigkeit angewiesen sei, sondern auch durch staatliche Rahmenregeln abgesichert werden müsse. Die lebhafte Diskussion zeigte, dass das CRR mit seiner Forschung zu den Grundlagen der Verantwortungsgesellschaft auf dem richtigen Weg ist.


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